Hermine Mandl Weblog


Lachen ist gesund

Ein Kind der 70er: die Gelotologie.

Seit den 70er Jahren beschäftigt sich ein Forschungsgebiet mit dem Zusammenhang zwischen Heiterkeit und Gesundheit, die Gelotologie (von griechisch: „gelos“ = Gelächter). Inzwischen befassen sich weltweit über 200 Psychologen, Immunologen, Neurologen und Stressforscher mit den positiven Auswirkungen des Lachens auf Körper, Geist und Seele.

Ein Vorreiter dieser Richtung war jedoch bereits der Stanford-Professor William F. Fry, der 1964 ein Institut zur Humorforschung gründete, um die Erfahrungen des Wissenschaftsjournalisten Norman Cousins zu beforschen: Dieser litt an einer schmerzhaften Wirbelsäulenerkrankung und unterzog sich systematisch einer Lachkur, indem er sich über Monate Filme mit berühmten Komikern vorführen und witzige Bücher vorlesen ließ. In seinem Buch „Der Arzt in uns selbst“ beschreibt Cousins, wie nach zehn Minuten Lachen seine Schmerzen nachließen.

Lachen – was bringts?

Durch Lachen wird also sogar das Schmerzempfinden deutlich reduziert. Aber es bewirkt noch zahlreiche weitere positive Effekte in uns: Durch Lachen wird das körpereigene Immunsystem aktiviert, der Stoffwechsel angeregt, die Durchblutung von Herz und Lunge verbessert, die Stresshormone Adrenalin und Kortisol werden abgebaut, der Blutdruck sowie der Blutzuckerspiegel gesenkt, die Muskulatur entspannt und die Durchblutung intensiviert. Und schließlich fördert Lachen die Konzentration, befreit von Ängsten und macht gute Laune!

Wie funktioniert Lachen?

Das Zwerchfell hüpft, der Puls rast, zirka 300 Muskeln sind aktiv, die Pupillen vergrößern sich, die Fingerkuppen werden feucht und die Beinmuskulatur erschlafft. Wir atmen mit gut 100 km/h aus und ganz tief wieder ein. Lachen erfordert demnach von unserem Körper im wahrsten Sinne des Wortes eine kurzfristige Höchstleistung.

Warum vergeht uns mit dem Erwachsenwerden das Lachen?

Statistisch gesehen lacht jeder Erwachsene durchschnittlich 15 mal pro Tag, während Kinder sogar bis zu 400 mal lachen. Erstaunlich, nicht? Erklärt wird dies dadurch, dass Kindern ein slapstickartiger Humor zugeschrieben wird: Ein Baby lacht noch, weil man eine Grimasse schneidet, Erwachsene finden daran jedoch nichts Witziges. Im Laufe des Lebens verändert sich also, worüber Menschen lachen: Mit dem Heranwachsen empfindet man immer weniger das Gesehene oder Gesagte selbst komisch, sondern lacht vielmehr über die dadurch ausgelösten Vorstellungen. Je stärker dabei der persönliche Bezug zum Inhalt des Witzes ist, desto lustiger erscheint der Gag.

Eine Möglichkeit, Ihren heutigen TLD (Tages-Lach-Durchschnitt) vielleicht ein wenig zu heben:

Was zum Lachen“ heißt es unter anderem auf der Seite der Europäischen Lach-Gesellschaft – zu finden gibt es dort schriftliche Äusserungen von Versicherungsnehmern aus der Sammlung einer Versicherungsgesellschaft.

Quellen:

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Kindliche Neugier: Fragen über Fragen!

Ich habe unlängst auf myproblems.de den Beitrag „unlösbare Fragen“ gefunden. – Da mich einige Fragen zum Schmunzeln gebracht haben und in mir ein Gefühl der „kindlichen Neugier“ geweckt haben, möchte ich sie gerne mit Euch teilen – vielleicht gehts Euch auch so 😉 :

1.) Warum hat saure Sahne ein Verfallsdatum?
2.) Was passiert, wenn man sich zweimal halbtot gelacht hat?
3.) Warum hat eine Tag / Nacht Tankstelle Schlösser in der Türe?
4.) Warum musste Noah die beiden TseTse-Fliegen retten?
5.) Womit fährt im Winter ein Schneepflugfahrer zur Arbeit?
6.) Wenn Schwimmen doch schlank macht, warum ist der Wal dann so dick?
7.) Warum gibt es Whiskas nicht mit Mäusegeschmack?
8.) Kann man eine Drehtüre zuschlagen?
9.) Was spürt ein Schmetterling im Bauch wenn er verliebt ist?
10.) Was zählt ein Schäfchen wenn es nachts nicht schlafen kann?
11.) Welche Farbe kriegt ein Schlumpf wenn man ihn würgt?
12.) Gibts es ein anderes Wort für „Synonym“?
13.) Warum ist „Abkürzung“ so ein langes Wort?
14.) Was tat der Mensch eigenlich als er merkte, dass eine Kuh Milch gibt?
15.) Warum besteht das Wort „einsilbig“ aus drei Silben?
16.) Wie kommt das Schild „Rasen betreten verboten“ mitten auf den Rasen?
17.) Wenn Hasenpfoten Glück bringen… gilt das auch für den Hasen?
18.) Warum braucht man bei einem Hellseher einen Termin?
19.) Wenns heute Null Grad kalt ist und morgen doppelt so kalt.. Wie kalt ist es dann?
20.) Wenn ein Schizophrener mit Selbstmord droht – ist das dann eine Geiselnahme?
21.) Warum trägt ein Kamikazepilot einen Helm?
22.) Wenn Autofahren verboten ist, nachdem man etwas getrunken hat, warum haben Bars und Kneipen Parkplätze?
23.) Wenn nichts an Teflon kleben bleibt, wie wird Teflon an der Pfanne festgemacht?
24.) Wenn eine Fliege an der Zimmerdecke landet, macht sie dann einen Looping oder eine Drehung um ihre Längsachse?
25.) Wie heissen die harten Plastikenden an den Schnürsenkeln?
26.) Wenn Chinesen auf Hochzeiten Reis werfen, werfen Mexikaner dann Kakteen?
27.) Ein Butterbrot landet immer auf der Butterseite. Eine Katze landet immer auf den Pfoten. Was passiert, wenn man einer Katze ein Butterbrot auf den Rücken bindet?
28.) Wie weiß eine Thermoskanne, dass ein Getränk kalt oder warm bleiben muss?
29.) Warum mss der Deckel von einem Sarg zugenagelt werden?
30.) Hatten Adam und Eva einen Nabel?
31.) Wie weiß ein Blinder, dass er fertig ist mit Hintern putzen?
32.) Falls ein Wort falsch geschrieben im Wörterbuch steht, werden wir das je erfahren?
33.) Wenn Superkleber wirklich überall klebt, warum dann nicht auf der Innenseite der Tube?
34.) Warum laufen Nasen, während Füße riechen?
35.) Warum benutzt man für „Tödliche Injektionen“ in den Staaten sterilisierte Spritzen/Nadeln?

Ergänzungen etc. herzlich willkommen!



Gelesen: Wie ruiniere ich meine Beziehung – aber endgültig
Oktober 2, 2007, 4:18 pm
Filed under: Beziehung, Uncategorized | Schlagwörter: , ,

Rainer und Claudia Sachse zäumen in ihrem Buch „Wie ruiniere ich meine Beziehung – aber endgültig“ das Pferd gewissermaßen von hinten auf, indem sie einen „satirischen Ratgeber“ schreiben, wie man seine Beziehung mit Sicherheit ruiniert. Entstanden ist ein kurzweilig zu lesendes Buch voller Beziehungsfehler, dessen Lektüre dem Leser bzw. der Leserin das eine oder andere wissende Nicken entlocken wird.

Anfänger erfahren mehr über die sechs Grundschritte, die eine Beziehung ruinieren:

  1. Nur kein Lob für den Partner.
  2. Der Partner ist selbstverständlich, wichtig sind die anderen.
  3. Die Beziehung immer wieder grundlegend in Frage stellen.
  4. Nicht solidarisch sein.
  5. Die Freiheit des Partners beschneiden.
  6. Keine Grenzen respektieren.

Kann man den beiden Autoren glauben, lässt sich die Effizienz des Beziehungsuntergangs durchaus steigern und zwar mit der richtigen – pardon: falschen – Einstellung, die sogar einen Beziehungscrash garantieren soll. Richtig lustig wird es allerdings bei den unterschiedlichen Spielen für Fortgeschrittene: Der eine oder die andere wird sich während der Lektüre wohl ungewollt als leidenschaftliche Spielerseele wiedererkennen. Aber wie heißt es so schön: Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.

Fazit: „Wie ruiniere ich meine Beziehung – aber endgültig“ ist ein kurzweilig zu lesendes Buch, dessen ernsthafter Inhalt mit viel Witz und Humor aufbereitet wurde. Der Vorteil ist auch gleichzeitig der Nachteil, denn etwas schade ist, dass durch den hohen Unterhaltungswert der Lektüre die Ernsthaftigkeit des Themas teilweise untergeht. Aber wer es schafft, während des Lesens umzudenken bzw. weiterzudenken, der kann das Buch tatsächlich als wertvollen Ratgeber nützen und Ideen gewinnen, wo in der eigenen Beziehung vielleicht Renovierungsbedarf sein könnte. Und wer in die Hände spuckt und die Ideen dann auch noch in die Tat umsetzt, kann aus dem vermeintlichen Untergang vielleicht sogar einen Aufstieg machen.

Rainer und Claudia Sachse (2006): Wie ruiniere ich meine Beziehung – aber endgültig 2. Auflage, Stuttgart: Klett-Cotta.