Hermine Mandl Weblog


Soziale Netze: Tau oder doch nur seidener Faden?

Netzwerke schrumpfen in Krisenzeiten

Forschungen haben gezeigt, dass die sozialen Netze rissig werden und sogar auseinander reißen, wenn ein Mensch erkrankt. Aber warum? Psychologen suchen nach Erklärungen für dieses Phänomen und vermuten, dass ein Grund dafür sein könnte, dass Personen eines Netzwerkes sich grundsätzlich ähneln. Daher könnte die Erkrankung eines Mitgliedes eine große Bedrohung für den Rest darstellen. – Dies führt dazu, dass die Lebensphilosophie der Gruppe durch die Krankheit infrage gestellt wird; das „unähnlich“ gewordene Mitglied wird also kurzerhand aus dem Netzwerk ausgeschlossen. Andere Erklärungsmodelle für dieses Phänomen sprechen von Berührungsängsten oder sich nicht zuständig fühlen. Beobachtet wurde auch der Rückzug aus Angst vor Ansteckung im Falle mancher Krankheiten.

Größe und Verlässlichkeit eines sozialen Netzwerks beeinflussen den Gesundheitszustand

Die Münchner Soziologin Martina Eller untersuchte die sozialen Beziehungen von rund 1000 Diabetikern und stellte fest: Die Sozialkontakte verringern sich, wenn jemand krank wird und je kleiner das soziale Netz wird, desto schlechter ist der Gesundheitszustand eines Diabetikers. Eller fand weiters heraus, dass man zwar aufgrund des Alters und des Geschlechts keine Vorhersage auf den Gesundheitszustand machen kann, sehr wohl jedoch aufgrund der Größe und Verlässlichkeit des sozialen Netzwerks: Wer ein großes soziales Netz hat, ist vier bzw. acht Jahre später in einem besseren Gesundheitszustand als jene Personen, die von Beginn an ein kleines soziales Netzwerk hatten.

Zahlreiche Studien untermauern die Erkenntnis, dass soziale Isolation das Gesundheitsrisiko steigert: Personen, die sich sozial unterstützt fühlen, leben gesünder, zufriedener und länger; im Gegensatz dazu sind einsame Menschen einem höheren Krankheits- und Sterberisiko ausgesetzt, so die Quintessenz der bisherigen Forschungen.

Die unauffällige Unterstützung als bessere Hilfe

Die Psychologin Beate Dietzen von der Universität Zürich gilt als Expertin für biopsychologische Netzwerkforschung. Sie betont, dass hilfsbedürftige Menschen sich nicht abhängig fühlen möchten und es für sie lediglich wichtig ist, dass jeman da ist und dass ihnen Hilfe nicht aufgedrängt wird. – Ein Zuviel an Unterstützung kann sogar in einer Lose-Lose-Situation münden: Der Helfer fühlt sich überfordert und der Hilfsbedürftige schuldig.

Der Glaube an ein soziales Netz setzt positive Kräfte frei

Entscheidend ist laut Psychologen nicht, wie viel einem Menschen tatsächlich geholfen wird, sondern die Überzeugung, im Notfall auf sein Netzwerk bauen zu können. Die Hilfsbereitschaft des Netzes wird jedoch von zwei Gruppen häufig überschätzt: von Menschen mit einem hohen Selbstbewusstsein sowie von Personen, die bisher noch keine Notsituation erleiden mussten.

Hinterfragen erwünscht: Sinngewinn durch Skepsis

Der Psychologe Neil Krause führte mehreren Längsschnittstudien durch und fand dabei heraus, dass ein kritisches Nachfragen von Netzwerkmitgliedern bzw. ein Widersprechen zumindest älteren Menschen dabei hilft, einen tiferen Sinn in ihrem Leben zu erkennen. Damit ein Netzwerk also tatsächlich praktische Lebenshilfe leisten kann, sollte es sich nicht nur aus Ja-Sagern zusammensetzen: Zwar ist gutes Zureden wichtig, ein skeptisches Nachfragen erwies sich jedoch als noch wichtiger.

Soziale Netze schützen vor Stress

Menschen, die sozial unterstützt werden, produzieren einerseits weniger Kortisol im Körper, als Menschen die nicht unterstützt werden, und schütten andererseits vermehrt das Hormon Oxytocin aus. Letzteres führt zu einem hohen Einfühlungsvermögen und einer niedrigen Aggressivität und wird zum Beispiel während einer Schwangerschaft verstärkt produziert. Psychologen fanden heraus: Wer viel Oxytocin im Körper hat und zugleich sozial unterstützt wird, reagiert besonders gelassen auf Stress.

Bei Aidskranken zeigte sich jedoch auch ein negativer Zusammenhang zwischen dem Grad der Unterstützung und dem Gesundheitszustand. Eine mögliche Erklärung dafür: Es kostet viel Kraft, ein Netzwerk zu unterhalten und zu pflegen – Kraft, die Aidskranke nicht haben. Daher kann die Beziehungspflege mitunter auch zur Last werden.

Männer unterstützen instrumentell, Frauen emotional

Forschungen zeigten auch, dass Männer von sozialen Netzwerken stärker profitieren als Frauen. Warum? Männer unterstützen, indem sie Ratschläge geben oder Informationen einholen, Frauen hören zu und bringen ihre Wertschätzung zum Ausdruck. Die Annahme lautet, dass Männer zwar unterstützen wollen, ihre Äußerungen von Frauen jedoch eher als Forderung oder Ermahung wahrgenommen werden. Die Ratschläge der Männer bewirken in der Folge eher, dass Frauen sich unter Druck gesetzt fühlen. Anders bei Frauen: Die Forschungen der Psychologen Larua M. Glynn und Nicholas Christenfeld der University of California ergaben, dass nur die weibliche Unterstützung die Stressreaktionen von Studienteilnehmern verringern konnte. Es ist demnach jeder gut beraten, Frauen in seinem Netzwerk zu haben!

Die Kardinalfrage: Unterstützen, aber wie?

Am meisten scheinen Menschen von einer kritisch-wohlwollenden Begleitung zu profitieren, es kann jedoch kein Rezept gegeben werden, welche Art von Unterstützung positiv wirkt und welche nicht. Alles hängt letztendlich davon ab, was der Hilfsbedürftige wünscht und will.

Oft muss der Helfer gar nichts tun – es reicht, da zu sein: Soziale Unterstützer sind dann besonders erfolgreich, wenn sie fast nichts tun, nur ab und zu unsere Hand berühren und unser Handeln nicht bewerten. Dementsprechend gehören auch Haustiere in unser soziales Netzwerk und können durchaus heilsam wirken.

 

Quelle:

Westerhoff, Nikolas: Geborgenheit oder Einengung: Wie wichtig sind soziale Netze?, Psychologie Heute, Juni 2008, S. 21-25

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Boglarka Hadinger: Wie man eine charakterstarke Persönlichkeit wird

Das Focus-Magazin des ORF Voralberg brachte am 20. Jänner 2007 einen interessanten Vortrag von Dr. Boglarka Hadinger, in welchem die Diplompsychologin und Psychotherapeutin darüber sprach, wie man eine charakterstarke Persönlichkeit wird. Meiner Meinung nach ist dieser Vortrag durchaus „anhörenswert“…

Unten findet ihr meine Notizen, die ich während des Zuhörens gemacht habe – ich finde, es sind durchaus einige inspirierende Fragen für jeden dabei… 

Dr. Boglarka Hadinger: Wie man eine charakterstarke Persönlichkeit wird

Unter „Charakter“ versteht man eine „starke Eigenart“, welche ein Mensch hat. Diese ist ihm angeboren – es bedeutet eine eigene Prägung bzw. ein eigenes Gesicht zu haben. Diese Menschen haben eigene Ziele, eine eigene Sprache, sie können Konflikte unüblich lösen, sind oft nicht konform mit der Meinung anderer – und zwar nicht um zu protestieren, sondern weil sie eine andere Idee, eine andere Lösung, einen anderen Wert verkörpern. Es ist interessant, mit charakterstarken Menschen über das Leben zu sprechen – sie wirken ansteckend. In ihrer Gegenwart fragt man sich: Wie ist mein eigenes Gesicht, mein eigener Ausdruck, meine eigene Sprache?

„Jeder hat die Fähigkeit in sich, eine Eigenart zu haben“, so Dr. Hadinger und fügt an: „Aber sind Sie so mutig, Ihr Eigenes zu leben?“ Viktor Frankl sagte einmal: „Charakter hat man. Eine Persönlichkeit wird man im Laufe des Lebens.“

Charakterblockaden: Blockaden, die uns daran hindern, unsere Eigenart zu leben

  1. Eine Blockade ist, Angst zu haben, dem anderen – so wie man ist – nicht zu entsprechen: So, wie man denkt, so wie man etwas tun möchte, nicht vom anderen gemocht, nicht akzeptiert zu werden. Es können jedoch auch traumatische Erfahrungen sein oder eine Angst, die in der Umgebung geschürt wird, welche ansteckend auf uns wirkt. Wir leben in einer angstmachenden Zeit. Aber unter Angst können wir das ganz Eigene nicht zum Ausdruck bringen. Wir wagen es nicht. Wenn ich mich zeige wie ich bin, werde ich nicht geliebt. So wie ich bin, bin ich nicht in Ordnung. Diese Angst wird durch Erziehung, Kirche, Schule etc. geprägt.
  2. Zeitgeisttendenzen oder Zeitgeistwerte. Wir wollen Werten entsprechen, die „in“ sind. Als Beispiel kann der Erziehungsstil genannt werden, der sich von Generation zu Generation veränderte. Man verlässt dann die eigenen Werte bzw. lässt sie verformen.
  3. Verwöhnung und Überfluss: Die besten Zeiten des Lebens sind oft die, wenn man sich etwas einfallen lassen muss, wenn man für etwas kämpfen muss. Dieses Müssen – Widerstände überwinden zu müssen, um leben zu können und überleben zu ermöglichen – prägt den Charakter. Verwöhnung und Überfluss machen langfristig träge.

Es ist einfacher, mit dem Strom zu springen, konform zu sein. Es braucht Mut, die eigene Meinung zu vertreten.

Was können wir tun, damit ein Mensch sich zu einem charakterstarken Menschen wird?

  • Eine Möglichkeit: Darum zu wissen. Wenn Sie wissen, dass Sie alle Charakteranlagen in sich tragen, dann ist das bereits wichtig. Man sieht die unterschiedlichen Charakteranlagen bereits bei kleinen Kindern.
    Aber manche Charakteranlagen entwickeln sich erst im Laufe des Lebens – mit 20, 30 oder auch später. Wenn wir merken: Ja, das bin ich auch. Jetzt bin ich ich. Sie können sich von Zeit zu Zeit fragen: Welche Menschen, welche Ideen, welche Ziele, welche Problemlösungen, welche Werte, welche Wege faszinieren mich? Beeindrucken mich? Nur Dinge, die uns ähnlich sind, faszinieren uns, beeindrucken uns.
  • Dr. Hadinger schlägt vor, mit sich selbst zu experimentieren, indem wir Aufgaben übernehmen, die anders sind, in fremde Länder reisen, andere Rituale mitmachen etc…. Dort, wo wir eine „Stimmigkeit“ verspüren, dort sind wir zu Hause. „Aber“, so die Psychologin, „man sollte es jedoch zumindest dreimal probieren, denn neue Situationen sind anfangs ungewohnt: Sei es die Kommunikation, eine neue Rolle, eine neue Aufgabe…“
  • Andere Menschen fragen: Wohlwollende Menschen, die mich kennen, die uns rückmelden, wo wir uns noch etwas zutrauen könnten, die uns darauf hinweisen, welche Aufgaben wir noch übernehmen könnten. Gemeint sind jene Menschen, die wohlwollend auf etwas verweisen und uns auf etwas hinweisen, das in uns steckt, das wir selber noch nicht kennen.
  • Selbst auf eine Vergangenheitsreise gehen: Dr. Hadinger schlägt vor, Fotos von früher (aus der Kinder- oder Jugendzeit, jedoch nicht aus Pubertät) und aus Zeiten wo „ich ich war“ herzunehmen und sich das Kind von damals anzu schauen: Welche Begabungen hatte dieses Kind? Welche Fähigkeiten? Was war für dieses Kind damals wichtig?
    Menschen, die ihr Leben leben sind lebensvital, lebensbejahend; sie sind sich sicher „das ist mein Leben“, verkörpern Glück pur… Dr. Hadinger erzählt, dass sie diesen Menschen immer wieder die gleiche Frage stellt: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dass Sie das gemacht haben, was sie machen? Und immer wieder leuchteten die Augen des Gegenüber und die Antwort lautet: Schon immer war für mich das und das wichtig…
    Es geht darum, den roten Faden des eigenen Lebens zu entdecken und zumindest einen Teil davon leben: Was war das, was für mich schon immer wichtig? „Man kann den eigenen Charakter leben, indem man das realisiert“, sagt Boglarka Hadinger, „werde der oder die du bist.“

Persönlichkeit: Forme dich.

Charakter bedeutet auch, ein „Brandzeichen“ zu haben. Teilweise haben Personen einen ganz starken Charakter – was sie tun, vergisst man nie – sie sind originell, aber nicht immer sind sie Persönlichkeiten. Als Beispiel nennt Hadinger z.B. Onassis, Picasso, Marlene Dietrich oder Coco Chanel und fügt an, dass diese teilweise schwere Wunden in die Menschen in ihrem Umfeld brandten. Man lebte nicht gerne in ihrer Nähe, denn die Menschen wurden kleiner neben ihnen.

Eine Persönlichkeit WIRD man erst – einen Charakter HAT man.

Man beginnt, sich selbst zu formen. Man antwortet aufrecht auf die Aufgaben des Lebens. „Persönlichkeiten leben in wunderbar vitaler Weise Werte wie Gelassenheit, Solidarität, Aufrichtigkeit, Besonnenheit und Mut. Persönlichkeiten lassen sich nicht vom Beifall anderer blenden. Sie tun mehr als sie tun müssen, aber sind unabhängig von Erfolg und Ruhm. Sie können ihre Meinung sagen, ohne andere zu verletzen“, so Hadinger. „In ihrer Nähe können andere wachsen – man muss sich nicht klein, fehlerhaft und schuldig fühlen. Sie setzen sich vehement für eine Idee, ein Ziel, eine Sache ein – wie der SOS-Kinderdorf-Gründer Gmeiner, der einmal sagte: Etwas Großes passiert nur, weil jemand mehr tut, als er muss.“

Persönlichkeiten sind unabhängig vom Erfolg, von Status, von Karrieresprüngen. Es ist nicht der Wert, dass ihr Einsatz etwas bringt, sondern dass sie sich einsetzen können. Sie ruhen in sich. Sie stützen ihren Selbstwert nicht durch Lob von außen, sondern sie sind in tieferen Schichten verankert. Persönlichkeiten ermöglichen wahre Winwin-Situationen, denn andere gewinnen oft mit. Sie sind authentische, echte Menschen und ihre Worte entsprechen ihren Überzeugungen, und ihre Überzeugungen sind wiederum ihre Taten. Sie können verzichten, ohne sich als Opfer ihrer Lebensumstände zu sehen.

Wenn wir blockiert werden, dann können wir uns nicht entfalten: Wir wissen dann nicht, dass wir uns selbst erziehen und formen können.

  • Persönlichkeiten stecken in ihrer Humanität an. Es müssen aber nicht immer große bekannte Persönlichkeiten sein, sondern es können auch Menschen in unserer Umgebung sein.
    Hadinger weist auch darauf hin, dass wir in unserer Zeit zu selten hören „Das ist ein wirklicher Mensch“ – sondern zu häufig werden wir mit anderen Typen konfrontiert wie „Das ist ein sportlicher Typ“, „Das ist ein erfolgreicher Typ“ etc. „Unsere Seele hat zu wenig Orientierungsmöglichkeit.“ so Dr. Hadinger.
  • Das Hässliche und die Reizüberflutung: Das Hässliche, Morbide, Verdorbene kostet der Seele sehr viel Kraft bzw. brauchen wir viel Kraft, um damit umgehen zu können. „Das Schöne fördert das Wachstum der Humanität.“ (Friedrich Schiller).
  • Die Gier: Noch mehr zu haben, noch schneller zu sein, noch effektiver zu sein, mehr zu wachsen, noch erfolgreicher zu sein, noch ruhmreicher… Auf Wachstumszeiten müssen Zeiten der Ruhe folgen. Nach außen hin passiert dann gar nichts. Innen stabilisiert sich die Seele, es kann etwas reifen, es kann etwas wachsen, und dann kann ein nächster Reifeschritt folgen.
  • Die Unversöhntheit: Man kann mit vielem unversöhnt sein: einem anderen Menschen, mit Lebensbedingungen, mich sich selbst. Es gibt viele Gründe dafür, aber es gibt auch einige Wege, da herauszukommen. Langfristig das Unversöhnte in sich zu haben, ist wie Gift für die Seele. Wie Zyankalie für die Seele. In den mittleren Lebensjahren müsste man fragen: Bin ich noch mit jemandem unversöhnt? Trage ich noch extreme Gifte in meiner Seele? Hadere ich noch gegen mich oder jemandem? Hasse ich? Spätestens mit 60 müsste man das loslassen, denn der Zorn und Hass macht die menschlichen Züge und die menschliche Seele bitter.
  • Sich selbst formen: Ohne Selbstformung gibt es keine Persönlichkeit. Sich nicht mit den erstbesten Reaktionen zufrieden geben. Ist es sinnvoll und lebensfreundlich wie ich mit mir und anderen spreche?

Typisch Mann, Typisch Frau:

Typische Fehler als Frauen und Männer: Frauen haben die Fähigkeit, immer wieder Problemgespräche führen zu können, Multitasking zu beherrschen, sich dabei jedoch auch verzetteln zu können. Frauen merken sich Kränkungen sehr lange und erinnern den Betroffenen auch immer wieder daran. Nachts denken sich noch über belastende Gedanken nach und sie haben die Gabe, immer wieder das gleiche Thema aufzuwärmen: Darüber haben wir noch nicht genug gesprochen. Auf ein Lob können sie sehr lange warten – schweigend zusehen und ärgern, wie der Kollege befördert wird.

Männer haben andere Gaben: Sie sagen offen und ehrlich den Kollegen, der Familie etc., dass sie sie für dumm halten. Sie können sich lange und sehr auf eine Sache konzentrieren, aber vergessen dabei Familienfeste und Kindergeburtstage etc. Über die eigenen Erfolge können sie gut reden und die Misserfolge noch in derselben Nacht vergessen.

Zu einer Persönlichkeit wird eine Frau dann, wenn sie neben der Problemorientiertheit auch lösungsorientiert zu denken lernt, wenn sie ihr bildhaftes Denken trainiert und beginnt, ihre Wissens- und Lebensziele, aber auch ihre Persönlichkeitsziele zu visualisieren. Sie kann mit anderen nicht nur über Beziehungen, sondern eben auch über andere Sachfragen reden. Neben der Sorge um andere entwickelt sie Lebenszuversicht und ein Grundvertrauen in ihrem Inneren.

Ein Mann wird zur Persönlichkeit, wenn er lernt, Rückmeldung so zu geben, dass der andere diese auch als wichtige Information annehmen kann. Er lernt rückzufragen: Wie wirkt das auf dich? Was ist deine Meinung?

Persönlichkeiten sind Menschen dann, wenn sie nicht nur typisch denken sondern auch andere Möglichkeiten in Betracht ziehen. 

Es geht darum, die Begabungen anderer wahrzunehmen und diese auch anzusprechen. Persönlichkeiten definieren sich nicht aus einer Rangordnung oder einem Amt. Sie sind nicht einseitig konkurrenzorientiert, sondern sie suchen auch die Kooperation. Sie denken nicht nur daran, wie sie ein Ziel erreichen können, sondern sie bedenken auch den Preis, der für das Ziel zu bezahlen ist. Sie können Gesagtes als Information nehmen und nicht primär als Kritik und sie achten auf die Wirkung ihrer Worte.

Eine Persönlichkeit ist ein in sich ruhender Mensch.

Diese Menschen haben eine tiefe Verankerung: Sie ruhen in sich. Das ist eine wunderbare Möglichkeit und Gabe und jeder sollte kritisch hinterfragen, inwiefern sein Leben in von Menschen gegebenen Dingen verankert ist (wie in bezahlter Arbeit, Ruhm, Statussymbolen, in der Zuwendung von anderen).
Wichtig sind Fragen wie: Worin ist meine Existenz verankert? Wann bin ich extrem verunsichert? Wann ist mein Selbstwert extrem verunsichert?

Hadinger betont, dass Menschen, die in sich ruhen, auch manchmal unsicher, aber nicht so lang in diesem Zustand bleiben. Prinzipiell unterscheidet sie drei Ankermöglichkeiten für die Persönlichkeit:

  • ein lebensfreundlicher Glaube
  • der Glaube an einen tiefen humanen Auftrag (tw. religiös, tw. nicht religiös)
  • Glaube an einen großen letzten Sinn (alles macht zumindest im Nachhinein Sinn)

„Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“ (V. Frankl)

Diese Menschen setzen sich für eine bessere Welt ein. Es gilt, sich darauf zu besinnen, was das Leben trägt und ein klares, lebensfreundliches Wertesystem für sich zu entdecken.

Hadinger schlägt vor, eine Liste für sich zu erstellen: Was sind für mich die wichtigsten Werte?
Wenn die Top 3-Wert solche sind wie „die Liebe anderer“, „Ruhm“, „Status“, „ein gutes Benehmen“ etc., dann hat man laut Hadinger ein Problem, denn für die Liebe anderer muss man teilweise die Aufrichtigkeit opfern, für einen Top-Job muss man manchmal die Fairness oder Solidarität opfern. Man sollte sich selbst fragen: Ist das lebensfreundlich oder ist das vielleicht lebensfeindlich?

Victor Frankl: „Nicht wir sind es, die dem Leben Fragen zu stellen haben. Sondern das Leben stellt uns Fragen.“

Fragen, die das Leben uns stellen könnte:

  • Ablösung: Mit 20-25 Jahren geht es um die Frage: Löst du dich von zu Hause ab und wie löst du dich ab? Im Zorn, im Einvernehmen, gar nicht?
  • Streit: Lässt du dich zerbrechen oder bleibst du trotzdem aufrecht?
  • Krankheit: Ist das alles, was du warst? Deine körperliche Gesundheit? Oder kannst du trotz alle dem eine eigene Gesundheit entwickeln?
  • Lässt du dich von einem anderen Menschen vollkommen aus deinem Gleichgewicht werfen? Agierst du auch giftig zurück? Machst du eine klare Grenzziehung? „Wer mich beleidigen darf, entscheide immer ich.“ (E. Roosevelt)

Humor und Milde: Unpersönlichkeitstage gibt es immer – auch bei Persönlichkeiten – und das ist gut und in Ordnung. Es geht darum, mild mit sich zu sein und mit anderen, denn das löst Wohlwollen aus und lässt wachsen. Dadurch wird die Welt leichter und die Seele heller.

Charakter und Persönlichkeiten: Beide Seiten stehen uns offen. Jeder hat Charakteranlagen in sich, aber wir müssen den Mut und die Kreativität entwickeln, um die Grundanlagen leben zu können. Persönlichkeit zu haben bedeutet, eine tiefe, reife Humanität zu leben, die andere stärkt. In beiden Bereichen haben wir Möglichkeiten – auch als Erwachsene. Jeder entscheidet für sich, ob er eine charakterstarke Persönlichkeit wird – es sind nicht die Eltern.

Den Vortrag gibts hier anzuhören.



Students Against Depression: Gegen Depression kämpfen
Dezember 4, 2007, 11:25 pm
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Auf der britischen Website Students Against Depression gibt es zahlreiche Informationen, was Betroffene tun können, um mit der Erkrankung umzugehen.

Hier nur einige Überschriften – Details auf „Students Against Depression“ nachzulesen: Eine persönliche Strategie gegen Depression finden, der Umgang mit Selbstmordgedanken, ein aktives Leben führen, sich nach außen orientieren, sic um sich selbst kümmern, Schlafrhythmen optimieren, Zusammenhang von Essen und Stimmung, Bewegung, Alkohol- und Medikamentenkonsum überprüfen, Stressbewältigung erlernen, förderliche Gewohnheiten kultivieren (z.B. Entspannung, Beziehungsfähigkeit pflegen, soziale Fähigkeiten kultivieren, Hilfsnetzwerke bilden…



Expedition in Ihr Inneres zur Frage: „Was wollen Sie?“
Dezember 2, 2007, 3:07 pm
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„Was wollen Sie?“ Für viele Menschen ist das eine sehr schwer zu beantwortende Frage, denn die meisten wissen eher, was sie nicht wollen. Deshalb kommen auf diese Frage häufig Antworten wie:

  • Ich will niemanden, der mir sagt, was ich tun sollen.
  • Ich will nicht mehr leiden.
  • Ich will nicht mehr arm sein.
  • Ich will nicht mehr dick sein.

Auf die Frage „Und was wollen Sie?“ reagieren viele mit Schweigen und Betroffenheit.

„Für ein Schiff, das keinen Hafen hat, ist kein Wind der richtige.“ (Seneca)

Wenn Sie Ihren „Hafen“ kennenlernen wollen, dann erstellen Sie eine Liste mit dem, was Sie wollen. Sollten Sie an dieser Stelle bemerken, dass Sie zu „Ich will nicht“-Wünschen tendieren, dann machen Sie folgende einfache Übung:

Falten Sie ein Blatt Papier der Länge nach und erstellen Sie auf der linken Seite Ihre „Ich will nicht“-Liste.

Anschließend beginnen Sie mit den Umformulierungen, in dem Sie für jeden Punkt überlegen: „Welcher Wunsch steckt tatsächlich hinter dieser Aussage?“ bzw. „Wovon will ich mehr?“ 

Haben Sie erkannt, welcher Wunsch hinter der Nicht-Aussage steckt, dann schreiben Sie diesen neben die „Ich will nicht“-Aussage in die rechte Spalte und streichen die Nicht-Aussage links weg. Aber seien Sie wachsam, denn in einem Satz steckt oft viel verdichtete Information:

Beispiel:

Angenommen auf der „Ich will nicht“-Liste in der linken Spalte steht:

Ich will niemanden, der mir sagt, was ich tun sollen.

Hinter „Ich will nicht“-Aussagen stehen oft Ängste; eine mögliche Angst hinter obiger Äußerung könnte sein:

Ich habe Angst, von meinem Partner/Vorgesetzten/Kollegen… nicht ernst genommen zu werden.

Weitergedacht verbirgt sich fast hinter jeder Angst auch ein Wunsch:

Ich wünsche mir, von meinem Partner/Vorgesetzen/Kollegen… ernstgenommen zu werden.

Wann immer Sie jedoch das Gefühl haben, dass Sie von außen falsch wahrgenommen werden, sollten Sie sich auch fragen, wie Sie sich selbst in dieser Hinsicht wahrnehmen. Für dieses Beispiel wäre die Frage „Wie ernst nehmen Sie sich selbst bzw. Ihre Wünsche und Ängste?“, denn vielleicht geht es ja darum:

Ich will mich und meine Entscheidungen selbst ernst nehmen.
Ich will selbst bestimmen, was ich tue.
 

Wir sind fast beim Kern angelangt, jedoch birgt das Wörtchen „will“ noch ein wenig Tücke… Eine Erklärung dafür kommt von J.W. Goethe, dem Meister selbst:
„Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden;
es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun.“
D.h. Wollen allein reicht oft nicht, und 3 Buchstaben führen zum Ziel: TUN.
Wenn Sie Ihre „Mehr davon“-Liste schreiben, dann formulieren Sie Ihre Aussagen also so, dass diese bereits Gültigkeit haben (im Gegensatz zu „Ich werde“ oder  „Ich will“). In der „Mehr davon“-Liste steht in der rechten Spalte folglich nun eine Aussage wie:

Ich bestimme selbst, was ich tue.

Der nächste Schritt ist,  den entsprechenden „Ich will nicht“-Satz in der linke Spalte durchzustreichen:

Ich will niemanden, der mir sagt, was ich tun sollen.

Voilà! Gut gemacht! Weiter zum nächsten Satz…

Arbeiten Sie sich so durch Ihre gesamte „Ich will nicht“-Liste. Dann teilen Sie Ihr Blatt, vernichten die „Ich will nicht“-Liste und platzieren Ihre „Mehr davon“-Liste irgendwo, wo sie sie möglichst oft sehen. So erinnern Sie sich daran, was Sie eigentlich wollen!



Empowerment-Definitionen
November 27, 2007, 3:02 pm
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Für das Projekt „AEIOU-Arbeitsfähigkeit erhalten“ recherchierte meine damalige Kollegin Dr. Andrea Wolf verschiedene Empowerment-Definitionen. Das Ergebnis verdeutlichte, dass es nicht die Empowerment-Definition gibt, sondern eine Vielzahl. Nachfolgend eine kleine Auswahl:

  • Empowerment heißt, es den Betroffenen zu erleichtern und sie dabei auch zu unterstützen, bestimmte, ausformulierte Ziele zu erreichen und sie dazu auch zu ermutigen.
  • Empowerment bedeutet, zu erkennen, dass Menschen Erfahrungen, Fähigkeiten und Ressourcen haben, auch wenn sie sich in misslichen Lebenslagen befinden (z. B. wenn sie arbeitslos sind und an der Gesellschaft nur mehr eingeschränkt teilhaben)
  • Empowerment bedeutet, die eigenen Fähigkeiten erkennen zu helfen, den Betroffenen zuzuhören, Vertrauen aufzubauen, Fähigkeiten entwickeln zu helfen, Menschen zu ermutigen, Gleichstellung einzufordern und die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen zu berücksichtigen. Nicht zuletzt müssen die Interessen und Bedürfnisse der Betroffenen öffentlich gemacht werden.
  • Partizipation in der Entscheidungsfindung ist ein wesentliches Element des Empowerment. Dazu sind aber Voraussetzungen notwendig, denn nicht alle haben die Fähigkeit, zu partizipieren. Dazu gehören Informationen, die Entwicklung des Selbstvertrauens und der Kommunikationsfähigkeiten der Betroffenen. Und dazu gehört auch, dass eine Umgebung geschaffen wird, die konfligierende Standpunkte zulässt. Wichtig ist, nicht auf Konflikt-Ebene stehen zu bleiben, sondern eine Weiterentwicklung voranzutreiben. Verhandlungsfähigkeit und gegenseitiger Respekt sind wesentliche Voraussetzungen in der Entscheidungsfindung.
  • Empowerment bedeutet, die Menschen mit den notwendigen Informationen zu versorgen und ihr Vertrauen in die Veränderbarkeit zu stärken. Da die Gründe für soziale Ausschlüsse nicht allein im Individuum liegen, sondern auch in der Gesellschaft, hat das Empowerment immer auch eine gesellschaftliche/politische Dimension. Dies muss immer auch vermittelt werden.
  • Empowerment in einem absoluten Sinn muss sich immer dessen bewusst sein, dass es Ungleichheiten beim Zugang zu Macht und Informationen gibt. Daher kann von einem 100%igen Empowerment vermutlich nie die Rede sein. Daher wäre es besser, von Empowerment-Praktiken zu sprechen. Empowerment-Praktiken berücksichtigen immer die Selbstwahrnehmung von Menschen, die sozial ausgeschlossen sind. Jedes Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, sich für sozial Exkludierte zu engagieren, müssen die Sichtweisen der Betroffenen berücksichtigen.[1]
  • Von Empowerment kann gesprochen werden, wenn wir es schaffen, die Fähigkeit zu selbständigen und eigenverantwortlichem Handeln zu stärken.[2]
  • Dem Empowerment kommt in der Gesundheitsförderung große Bedeutung zu. Beim Empowerment geht es darum, die Stärken und Fähigkeiten eines Menschen, die sich in einer Situation der Ohnmacht befinden, zu entdecken und zu entwickeln. Ziel ist es, diesen Menschen zu ermöglichen, ihr eigenes Leben und ihre soziale Umwelt wieder selber bestimmen und gestalten zu können. Um dies zu verwirklichen, muss sowohl an ihren Lebensbedingungen wie auch an ihren Ressourcen angesetzt werden.[3]
  • Empowerment beinhaltet das Begreifen vom Selbst und von der Notwendigkeit, Entscheidungen zu treffen, die sich gegen kulturelle und soziale Erwartungen richten sowie das Begreifen von Verhaltensmustern, die Abhängigkeit, Interdependenzen und Autonomie innerhalb der Familie und in der Gesellschaft im Ganzen bewirken.[4]
  • Empowerment könnte beschrieben werden als die Erweiterung der eigenen Fähigkeiten, erwünschte und vorhersehbare Effekte bei anderen zu erzeugen. … Empowerment könnte bedeuten, Machtverhältnisse zu transformieren.[5]
  • Empowerment bedeutet Selbstbefähigung und Selbstermächtigung, Stärkung von Eigenmacht und Autonomie. … Empowerment beschreibt somit Mut machende Prozesse der Selbstermächtigung, in denen Menschen in Situationen des Mangels, der Benachteiligung oder der gesellschaftlichen Ausgrenzung beginnen, ihre Angelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen, in denen sie eigene Kräfte entwickeln und ihre individuellen und kollektiven Ressourcen zu einer selbst bestimmten Lebensführung nutzen lernen.[6]
  • Empowerment steht für einen Prozess, in dem Betroffene ihre Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen, sich dabei ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst werden, eigene Kräfte entwickeln und soziale Ressourcen nutzen. Leitperspektive ist die selbst bestimmte Bewältigung und Gestaltung des eigenen Lebens.[7]
  • Empowerment bezieht sich … auf die Möglichkeiten und Hilfen, die es Individuen oder Gruppen erlauben, Kontrolle über ihr Leben und ihre sozialen Zusammenhänge zu gewinnen, und die sie darin unterstützen, die dazu notwendigen Ressourcen zu beschaffen.[8] 
  • Empowerment ist keine Ressource, die aufgebraucht wird, sondern ein Prozess, bei dem immer neue Ressourcen zum Vorschein kommen!Die Implementation eines Empowerment-Prozesses stellt hohe Anforderungen an die Organisation und die beteiligten Personen.[9]


Empowerment: aus der Sicht von Menschen mit Psychiatrieerfahrung

Grundsätzlich findet man in der Literatur zwei Lesarten von Empowerment: Einerseits ist es ein Konzept der Selbstermächtigung, andererseits wird darunter die professionelle Unterstützung bei der Erreichung von Autonomie und Selbstgestaltung verstanden.

Wenn es darum geht, Programme zur psychischen Gesundheit von Menschen anzubieten, so ist Empowerment ein oft genanntes Schlagwort. Judi Chamberlin – selbst psychiatrisch erfahren und langjährige Aktivistin für PatientInnenrechte – fragte sich, was eigentlich jene Menschen unter Empowerment verstehen, für die derartige Programme und Hilfsangebote entwickelt werden.  Am Center for psychiatric rehabilitation leitete sie eine Arbeitsgruppe zum Thema Empowerment, welche sich aus TeilnehmerInnen von Selbsthilfegruppen für psychiatrisch erfahrene Menschen zusammensetzte. Bestätigt wurde im Zuge dieser Arbeit, dass Empowerement ein komplexes und multidimensionales Konzept ist, welches eher einem Prozess als einem Zustand entspricht. Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen fand Chamberlin 15 Merkmale von Empowerment, die jedoch nicht alle erfüllt werden müssen, um als empowered zu gelten:

  1. Über Entscheidungsbefugnis verfügen

  2. Zugang zu Informationen und Ressourcen haben

  3. Mehr Alternativen haben als nur zwischen Ja oder Nein zu entscheiden

  4. Selbstsicher sein

  5. Das Gefühl haben, etwas bewirken zu können (hoffnungsvoll zu sein).

  6. Kritisch denken lernen; die eigenen Muster erkennen; eine Perspektive ändern  können: z.B. eine Neudefinition des eigenen Selbst, von festgefahrenen Machtverhältnissen in Beziehungen, oder auch davon, was man selbst bewirken kann

  7. Den Umgang mit und Ausdruck von Wut und Aggression lernen

  8. Sich nicht einsam, sondern sich einer Gruppe zugehörig fühlen

  9. Verstehen, dass Menschen Rechte haben

  10. Veränderungen im eigenen Leben und in der Gemeinschaft bewirken

  11. Sich Fähigkeiten aneignen, die man selbst als wichtig erachtet, z.B. die Fähigkeit zu kommunizieren

  12. Die Perspektive der anderen verändern in Bezug auf die eigenen Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten

  13. Sich hinauswagen: “sich selbst hinterm Ofen hervorholen”

  14. kontinuierliches Wachstum sowie Veränderungen selbst initiieren  

  15. Ein eigenes positives Selbstbild finden und bestärken sowie Stigmatisierungen bewältigen

Den gesamten Artikel finden Sie auf der Website des National Empowerment Centers.