Hermine Mandl Weblog


Psychosomatische Medizin – kurz und gut erklärt.

Dr. Cora Stefanie Weber, Oberärztin der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie, Charité an der Universitätsmedizin Berlin, erklärt in einem DW-Expertengespräch auf einfache und verständliche Weise, womit sich Psychosomatische Medizin befasst.

Der Mensch kann seine kognitiven Fähigkeiten bewusst beeinflussen – dazu zählen u.a. Aufmerksamkeit, Erinnerung, Lernen, Kreativität, Planen, Orientieren, Imagination, Argumentation, Introspektion, Wille.

Im Gegensatz dazu haben wir auf unser autonomes Nervensystem (ANS) keinen direkten Einfluss. Dieses kontrolliert lebenswichtige Funktionen („Vitalfunktionen“) wie Atmung, Verdauung und Stoffwechsel sowie einzelne Organe oder Organsysteme. Es spielt bei den sogenannten Zivilisationserkrankungen eine große Rolle, welche in den westlichen Industrieländern häufig vorkommen – darunter Bluthochdruck, Herzinfarkte oder Diabetes.

Wird das autonome Nervensystem durch chronischen oder unbewussten Stress überbeansprucht, so übernimmt der Körper über das autonome Nervensystem die Regie und der Patient entwickelt körperliche Symptome – z.B. wird der Herzschlag beschleunigt, der Blutdruck erhöht und ein tritt Schwindelgefühl auf.

Tipp:
DW-Interview mit Dr. Cora Weber http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=42Ky0DvTSiU

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Welttag der seelischen Gesundheit

Anlässlich des heutigen Welttags der seelischen Gesundheit ein paar Zahlen, die heute am ORF veröffentlicht wurden:

– Psychiatrische Erkrankungen betreffen weltweit mindestens rund 400 Millionen Menschen, nach manchen Schätzungen sogar bis zu 1,5 Mrd. Personen.

– In Österreich stehen rund 900.000 Personen wegen psychischer Leiden in Behandlung.

– Rund 10 % der Deutschen und der Österreicher haben Depressionen, etwa die Hälfte davon ist direkt behandlungsbedürftig.

– 400 Millionen Menschen weltweit betreiben chronischen Alkoholmissbrauch und sind suchtgefährdet.

– 45 Millionen Menschen leiden weltweit an Schizophrenie.

Quelle: http://wien.orf.at/news/stories/2608313/



Mary Schmich (Text)/Baz Luhrmann (Musik): Everybody’s free (to wear sunscreen)

Ladies and gentlemen of the class of ’97:

Wear sunscreen.

If I could offer you only one tip for the future, sunscreen would be it. The long-term benefits of sunscreen have been proved by scientists, whereas the rest of my advice has no basis more reliable than my own meandering experience. I will dispense this advice now.

Enjoy the power and beauty of your youth. Oh, never mind. You will not understand the power and beauty of your youth until they’ve faded. But trust me, in 20 years, you’ll look back at photos of yourself and recall in a way you can’t grasp now how much possibility lay before you and how fabulous you really looked. You are not as fat as you imagine.

Don’t worry about the future. Or worry, but know that worrying is as effective as trying to solve an algebra equation by chewing bubble gum. The real troubles in your life are apt to be things that never crossed your worried mind, the kind that blindside you at 4 p.m. on some idle Tuesday.

Do one thing every day that scares you.

Sing.

Don’t be reckless with other people’s hearts. Don’t put up with people who are reckless with yours.

Floss.

Don’t waste your time on jealousy. Sometimes you’re ahead, sometimes you’re behind. The race is long and, in the end, it’s only with yourself.

Remember compliments you receive. Forget the insults. If you succeed in doing this, tell me how.

Keep your old love letters. Throw away your old bank statements.

Stretch.

Don’t feel guilty if you don’t know what you want to do with your life. The most interesting people I know didn’t know at 22 what they wanted to do with their lives. Some of the most interesting 40-year-olds I know still don’t.

Get plenty of calcium. Be kind to your knees. You’ll miss them when they’re gone.

Maybe you’ll marry, maybe you won’t. Maybe you’ll have children, maybe you won’t. Maybe you’ll divorce at 40, maybe you’ll dance the funky chicken on your 75th wedding anniversary. Whatever you do, don’t congratulate yourself too much, or berate yourself either. Your choices are half chance. So are everybody else’s.

Enjoy your body. Use it every way you can. Don’t be afraid of it or of what other people think of it. It’s the greatest instrument you’ll ever own.

Dance, even if you have nowhere to do it but your living room.

Read the directions, even if you don’t follow them.

Do not read beauty magazines. They will only make you feel ugly.

Get to know your parents. You never know when they’ll be gone for good. Be nice to your siblings. They’re your best link to your past and the people most likely to stick with you in the future.

Understand that friends come and go, but with a precious few you should hold on. Work hard to bridge the gaps in geography and lifestyle, because the older you get, the more you need the people who knew you when you were young.

Live in New York City once, but leave before it makes you hard. Live in Northern California once, but leave before it makes you soft. Travel.

Accept certain inalienable truths: Prices will rise. Politicians will philander. You, too, will get old. And when you do, you’ll fantasize that when you were young, prices were reasonable, politicians were noble and children respected their elders.

Respect your elders.

Don’t expect anyone else to support you. Maybe you have a trust fund. Maybe you’ll have a wealthy spouse. But you never know when either one might run out.

Don’t mess too much with your hair or by the time you’re 40 it will look 85.

Be careful whose advice you buy, but be patient with those who supply it. Advice is a form of nostalgia. Dispensing it is a way of fishing the past from the disposal, wiping it off, painting over the ugly parts and recycling it for more than it’s worth.

But trust me on the sunscreen.

Ursprünglich waren die Worte nicht dazu gedacht, vertont zu werden, denn Mary Schmich verfasste den Text für ihre Kolumne in der Chichago Tribune, welche am 1. Juni 1997 erschien. Als Titel wählte sie ‚Advice, like youth, probably just wasted on the young‘. Der Text stieß weltweit auf große Begeisterung. Baz Luhrmann machte daraus das Lied ‚Everbody is free (to wear sunscreen)‚.



Anekdote über Sokrates und einen Soldaten
November 28, 2010, 11:33 pm
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Sokrates (469-399 v. Chr.) stand gerade unter seiner Haustür, als ein Mann auf ihn zugerannt kam, der von einem Soldaten gejagt wurde. Obwohl der Verfolger mehrmals „Halte ihn auf!“ rief, rührte sich der griechische Philosoph, der später wegen angeblicher Gottlosigkeit und Verführung der Jugend zum Tode verurteilt wurde und den Giftbecher trinken musste, nicht von der Stelle. Der Flüchtling entkam. Der Soldat kehrte zu Sokrates zurück und machte ihm heftige Vorwürfe: „Warum hast du den Mörder nicht aufgehalten?“
„Ein Mörder? Was verstehst du darunter?“
„So eine Frage! Ein Mörder ist ein Mann, der tötet.“
„Also ein Metzger?“
„Unsinn! Ich meine einen Menschen, der einen anderen Menschen im tiefsten Frieden umbringt.“
„Ich verstehe … du meinst einen Henker.“
„Donnerwetter noch einmal, versteh mich doch recht! Der einen anderen in seinem Haus tötet.“
„Warum hast du das nicht gleich gesagt! Jetzt merke ich endlich, dass du von einem Arzt sprichst!“

Quelle:
Georg von Turnitz (Hg.): Die Welt der Andekdote. Neuer Kaiser Verlag GmbH, Klagenfurt, S. 11.



25. November: Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen

Am 25. November wird jährlich der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen“ (engl. International Day for the Elimination of Violence against Women) begangen.

1999 deklarierten die Vereinten Nationen den 25. November als offiziellen jährlichen Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung jeder Form von Diskriminierung und Gewalt gegenüber Frauen. Auslöser war die Entführung, Vergewaltigung und Folterung der Schwestern Mirabel und deren Ermordung am 25. November 1960. Diese wurden in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet, weil sie sich gegen den damaligen Diktator Rafael Trujillo zur Wehr gesetzt hatten. Die drei Frauen avancierten zum Symbol für Gewalt gegen Frauen in Lateinamerika.

Aber bereits seit dem Jahr 1981 greifen verschiedene Menschenrechtsorganisationen an diesem Tag das Thema Gewalt an Frauen gezielt auf und fordern die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen sowie eine allgemeine Stärkung von Frauenrechten. In Form von Veranstaltungen werden Themen wie Zwangsprostitution, Sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, Häusliche Gewalt, Zwangsheirat, vorgeburtliche Geschlechtsselektion, weibliche Armut, Femizid etc. thematisiert. Außerdem sollen Programme unterstützt werden, die sich ausdrücklich für eine Gleichstellung von Frauen gegenüber Männern einsetzen; etwa im Bereich Erbrecht, Bildung, Privateigentum, aktives und passives Wahlrecht, Kreditwürdigkeit, Rechtsfähigkeit und das Sichtbarmachen von unbezahlter Arbeitsleistung.

Quellen:
Bundeszentrale für politische Bildung, 25.11.2010
Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen auf Wikipedia, 25.11.2010



Gedicht: Ich Bin Nicht Ich

Ich bin der,
der mich unsichtbar begleitet,
den ich manchmal aufsuche
und manchmal vergesse.
Der gelassen schweigt, wenn ich rede,
der milde verzeiht, wenn ich hasse,
der hingeht, wo ich nicht bin,
der stehen bleiben wird, wenn ich sterbe.

Juan Ramón Jiménez

(Danke, Günther!)



Das Leben (von Mutter Theresa)
September 2, 2010, 3:56 pm
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Das Leben ist eine Chance, nutze sie.
Das Leben ist schön, bewundere es.
Das Leben ist ein Traum, verwirkliche ihn.
Das Leben ist eine Herausforderung, nimm sie an.
Das Leben ist kostbar, geh sorgsam damit um.
Das Leben ist ein Reichtum, bewahre ihn.
Das Leben ist ein Rätsel, löse es.
Das Leben ist ein Lied, singe es.
Das Leben ist ein Abenteuer, wage es.
Das Leben ist Liebe, genieße sie.

(Mutter Theresa)