Gespeichert unter: Psyche, Uncategorized | Schlagworte: außergewöhnlich, Aura, Ausstrahlung, Beck, Charisma, Emotionen, Gnadengabe, Inspiration, Körpersprache, Selbstwertgefühl, Wiseman, Wunschbild
Es gibt Menschen, die deren Wirkung vergleichbar ist mit jener des Lichts auf Motten: Sie ziehen an, faszinieren, begeistern… Irgendwie sind sie nicht nur ständig von Menschen umgeben, sondern auch von dem gewissen Etwas bzw. von einer magischen Aura. “Das ist eine charismatische Persönlichkeit!” heißt es anerkennend.
Ein Freund, der Bill Clinton einmal für eine amerikanische Kleinstadt begrüßte, erzählte mir bei einem späteren Abendessen, dass “Clinton einem das Gefühl geben könne, man sei in diesem Moment für ihn der einzig wichtige Mensch auf Erden – auch wenn Tausende andere rundherum sind. Sein Blick war so intensiv. Dieser Mann hat einfach Charisma!”
Charisma 1: ein stabiles und intensives Selbstwertgefühl ausstrahlen
Im Griechischen bedeutete das Wort “charisma” soviel wie „Gnadengabe“ - eine aus Wohlwollen (von Gott) gespendete Gabe. Die heutige Bedeutung von Charisma hat sich jedoch verändert, die Psychologin und Autorin Monika Matschnig erklärt sie wie folgt: „Heute verbindet man den Begriff mit einer Offenheit, die manche Menschen ausstrahlen – mit ihrer Körpersprache ebenso wie mit ihrem Verhalten.” Sie meint weiter, dass man Charisma weder wie ein neues Kostüm erwerben, noch dass man es erlernen kann wie eine Schauspielerrolle. “Es kommt von innen heraus und muss sich selbst entfalten”, so Matschnig und erwähnt auch eine britische Studie, laut welcher ein stabiles und intensives Selbstwertgefühl für die besondere Ausstrahlung eines Menschen verantwortlich ist.
Charisma 2: emotional, ansteckend und resistent
Auch der Psychologie-Professor Richard Wiseman, Professor an der Universität Hertfordshire, beforschte charismatische Personen und fand heraus, dass diese über folgende drei Eigenschafen verfügen:
Charisma 3: ein Wunschbild von mir, aber anders als ich
Die Rhetorikerin und Buchautorin Gloria Beck widerspricht jedoch v.a. dem ersten Punkt Wisemans und meint, dass charismatische Personen nicht selbst stark empfinden müssen, es reiche, wenn sie es so aussehen lassen ‘als ob’. Im Zuge ihrer Recherchen fand sie in einer Studie folgende Eigenschaften von Charismatikern:
Laut Beck findet man einen Menschen charismatisch, der “anders ist als man selbst – nämlich einen, der genau so ist, wie man selbst es gern wäre”.
Quelle:
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Focus Online: Charisma: Angeboren oder erlernbar?
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Das sagt Wikipedia zu Charisma.
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