Gespeichert unter: Gesundheit / Krankheit, Psyche, Uncategorized | Schlagworte: Auswirkungen, Bewegung, Gründe, Körper, Motivation, Psyche, Sport, Wahl
Mehr als 10 Gründe, sich zu bewegen
Hier eine Auswahl an Motiven, was Sport bzw. moderate Bewegung in Ihnen alles bewirken kann:
- Der Körper tankt beim Training 10 x mehr Sauerstoff als im Ruhezustand.
- Die Organe werden mit neuer Energie versorgt.
- Der Stoffwechsel und die Durchblutung werden angekurbelt.
- Das Immunsystem wird gestärkt.
- Der Knochenbau wird gestärkt und Osteoporose verhindert.
- Das Gehirn schüttet ein Kreativitätshormon aus.
- Der Blutdruck wird gesenkt.
- Der Geist wird geweckt.
- Die Konzentration und die Denkleistung verbessern sich.
- Stress wird abgebaut.
- Es kommt zu einer vermehrten Endorphin-Ausschüttung (Glückshormon).
- Bewegung macht munter und sorgt für gute Laune (Testosteron, Serotonin).
- Der Körper produziert wichtige Altersschutzstoffe (z.B. Wachstums- und Sexualhormon).
- Die Fettverbrennung wird angekurbelt und das Körpergewicht kann besser kontrolliert werden.
- Das Herz/Kreislauf-System wird gestärkt.
Die Qual der Wahl: Wählen Sie die richtige Bewegungsform für sich.
Wie bei vielen Dingen gilt auch bei der Wahl der richtigen Bewegungsform: Jedem das Seine. Der 1. läuft gern, der 2. tanzt gern, der 3. radelt, der 4. wandert, der 5. spielt gern Ball, der 6. braucht die Herausforderung, der 7. die Leute, der 8. die Ruhe, der 9. das Wasser usw.usf.
Natürlich gibts da auch noch einige äußerliche Einflüsse: Wer z.B. stark übergewichtig ist, sollte zumindest am Anfang keinen Sport wählen, der die Gelenke stark beansprucht. Aber gehen Sie auf die Suche nach dem für Sie besten Kompromiss, denn die richtige Wahl der Bewegungsform ist im Grunde der halbe Weg zum Erfolg! Und machen wir uns nichts vor: Trotz Spaß braucht man vor allem zu Beginn Durchhaltevermögen bis man zu dem Punkt gelangt, wo es wirklich so Spaß macht, dass man in einen Flow kommt und der Sport fehlt, wenn er fehlt…
Das heißt, berücksichtigen Sie bei der Wahl der Bewegungsformen am besten von vornherein folgende Punkte:
- Was „liegt“ Ihnen? Wählen Sie eine Sportart, die Ihnen Spaß macht bzw. Ihnen gut tut. Wer z.B. dem Laufen nichts abgewinnen kann, der sollte sich nicht zum Laufen quälen, sondern sich eine Alternative suchen. Klären Sie für sich aber auch, welcher Sport prinzipiell möglich ist. Wenn Sie sich diesbezüglich unsicher sind, dann lassen Sie sich von Ihrem Arzt oder noch besser von einem Sportpädagogen oder -wissenschafter beraten.
- Wollen Sie eher allein etwas machen oder mit einer Gruppe? Manche Menschen nutzen den Sport als Möglichkeit, sich zurückzuziehen und wieder einen klaren Kopf zu bekommen; andere mögen es, etwas mit anderen gemeinsam zu tun.
- Inwiefern bietet Ihnen die gewählte Bewegungsart Entwicklungspotenzial? Woran werden Sie erkennen, dass Sie besser geworden sind?
Aber auch beim Sport gilt: Fordern, aber nicht überfordern! Wir reden von Ausgleichssport, nicht von Leistungssport. Immerhin soll der Sport zu Ihrem Wohlbefinden beitragen!
Der Moment danach: Erfolg, Stolz und Ausgeglichenheit
Vorausgesetzt man trainiert regelmäßig, dann ermöglichen Sport und Bewegung immer wieder Erfolgserlebnisse. Aber da liegt auch schon der Haken: Vorausgesetzt man trainiert regelmäßig. Regelmäßig bedeutet mindestens drei Mal die Woche. Und das ist oft gar nicht so einfach – vor allem am Anfang.
Daher an dieser Stelle noch ein Tipp für Menschen, die sich bisher eher als „Sport-abstinent“ bezeichnet hätten bzw. jene Hürde nicht schafften, nach welcher Bewegung zur Routine wird:
Verinnerlichen Sie jenes Gefühl, welches Sie NACH dem Sport haben! Sollten Sie sich das nächste Mal nicht sicher sein, ob Sie sich die geplante Trainingseinheit „antun“ wollen, dann erinnern Sie sich an das „NACH-dem-Sport“-Gefühl. Wenn Sie diese Einheit dann gemacht haben, dann reichern Sie es gleich mit dem “Ich-hatte-keine-Lust-und-war-trotzdem-sporteln-und-deshalb-bin-ich-super“-Gefühl an! Das hilft Ihnen anfangs über die Runden, später ist es meist gar nicht mehr notwendig, denn da wird Bewegung einfach ein Teil Ihres Lebens!
Gespeichert unter: Gesundheit / Krankheit, Uncategorized | Schlagworte: Definition, Gesundheit, multidimensional, Petzold, Prozess, WHO
Die wohl bekannteste und am häufigsten zitierte Definition von Gesundheit ist jene der Weltgesundheitsdefinition (WHO) 1946:
„Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“
Viele kluge Geister haben sich bereits mit dem Thema Gesundheit auseinandergesetzt. Einig sind sich ExpertInnen heute, dass Gesundheit prozesshaft ist und Kategorien wie “gesund“ und “krank“ im Grunde wenig aussagen: Jeder Mensch bewegt sich auf einer mehrdimensionalen Skala auf und ab: körperliche, geistige, soziale, psychische … Ebenen stehen nebeneinander und beeinflussen sich gegenseitig.
An anderer Stelle habe ich schon einmal erwähnt, dass Life-Events wie Krankheiten etc. für manche Menschen zur Ressource werden können: Zwar bewegen sie sich auf der körperlichen Skala hinunter, sie gesunden im Gegenzug jedoch auf der psychischen oder sozialen Ebene…
Anlässlich eines Vortrages, den Univ.-Prof. DDr. Hilarion Petzold vor Jahren in Wien hielt, meinte er, es seien ihm schon „viele Kranke begegnet, die gesünder waren als die sogenannten Gesunden.“ Dieses Zitat regte mich damals zum Nachdenken an; aus heutiger Erfahrung kann ich nur sagen: Stimmt.
Gespeichert unter: Resilienz, Uncategorized | Schlagworte: Definition, Ursprung
Ursprünglich stammt der Begriff „resilience“ aus der Physik und bedeutet so viel wie „die elastischen Fähigkeiten eines Körpers, nach Verformungen durch äußere Kräfte seine ursprüngliche Gestalt wiederherzustellen“ (S. 51).
Literatur:
Bender, D. (1995): Psychische Widerstandsfähigkeit im Jugendalter: Eine Längsschnittstudie im Multiproblem-Milieu. Inaugural-Dissertation in der Philosophischen Fakultät I (Philosophie, Geschichte und Sozialwissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen) Nürnberg.
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Gespeichert unter: Psyche, Resilienz, Uncategorized | Schlagworte: Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Übung, Bewusstsein, Gegenwart, Selbstbeobachtung, Selbstreflexion
„Achtsamkeit heißt, alles, was im gegenwärtigen Moment geschieht, bewusst wahrzunehmen, ohne zu urteilen. Oft verliert man den gegenwärtigen Augenblick aus den Augen, die einzige Zeit, in der man handeln und die man erleben kann. Wenn sich die Gedanken nur noch in der Zukunft oder der Vergangenheit befinden, ist es nicht mehr möglich, präsent zu sein, weder bei kleinen noch bei großen Ereignissen – das Leben rauscht förmlich vorbei, ohne gelebt zu werden.“ (Institut für Achtsamkeit)
Selbstreflexion „Achtsamkeit“
Wohin geht Ihre Aufmerksamkeit? Sind Sie jemand, der eher die Gemeinsamkeiten oder die Unterschiede zwischen sich und den anderen Menschen sucht?
Übung „Selbstbeobachtung“
(Naikan: jap. „nach innen schauen“)
Nehmen Sie sich eine Woche lang jeden Abend etwas Zeit, über folgende Fragen nachzudenken:
- Was habe ich von …. bekommen?
- Was habe ich …. gegeben?
- Welche Probleme oder Schwierigkeiten habe ich …. bereitet?